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Bürgermeister Kurt Leitner: Zeltweg steht voll und ganz hinter dem Red Bull Projekt
 

Die Entscheidung des Umweltsenates hat wie eine Bombe eingeschlagen und eine ganze Region in Aufruhr versetzt. Die Schuld auf die das Verfahren durchführenden Beamten abzuwälzen, wäre aber wohl etwas zu einfach. Letztlich hat wohl jeder darauf vertraut, dass ein Projekt dieser Größenordnung und mit enormer Bedeutung für unsere Region, ja für das ganze Land, nicht an den Einsprüchen einiger weniger scheitern kann. Und dennoch ist das für die meisten Undenkbare passiert. Der Umweltsenat hat die Grundsatzbewilligung für das Vorhaben aufgehoben. Dietrich Mateschitz spricht angeblich in einer ersten Reaktion auf diese Entscheidung von einem Ende des Projektes. Um das zu verhindern, gilt es nun Einigkeit und Solidarität zu demonstrieren und geschlossen und professionell für die Umsetzung des Projektes aufzutreten. Nicht die Suche nach Schuldigen steht im Vordergrund, sondern der Blick sollte nach vorne gerichtet werden. Die Politik hat für die Rahmenbedingungen zu sorgen, so dass bei einem hoffentlich neuen Anlauf nicht noch einmal auch nur die geringste Gefahr des Scheiterns besteht. Ängste und Sorgen von betroffenen Anrainern sind ernst zu nehmen und schon im Vorfeld einer einvernehmlichen Lösung zuzuführen. Wo es allerdings nur um übertriebene finanzielle Einzelinteressen geht, ist durch eine verfahrensrechtlich hundertprozentig abgesicherte Vorgangsweise dafür zu sorgen, dass allfällige Einsprüche von vorne herein keine Chance auf Erfolg haben.

In diesem Sinne lieber Dietrich Mateschitz:

Zeltweg möchte, wie auch die ganze Region, Flügel bekommen. Nur weil der erste Flugversuch auf Grund von Mängeln an der Startrampe unterbrochen werden musste, sollte die von Ihnen und Ihren Mitarbeitern mit so viel Einsatz startklar gemachte Rakete doch nicht auf Dauer am Boden verkümmern.

erstellt von Roland Widowitz am 09.12.2004 um 11:51:55
bearbeitet von Roland Widowitz am 09.12.2004 um 16:12:58
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